WELT TV 17.04.2026
Mit den Themen: Der US-Präsident Donald Trump spricht seit einigen Tagen von „guten“ Verhandlungen mit dem Iran um den aktuellen Waffenstillstand im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels in Friedensgesprächen. Wie wahrscheinlich sind solche Gespräche und kann man auf einen langfristigen Frieden hoffen? Die Meerenge von Hormus am Persischen Golf bleibt weiterhin ein Politikum. Der Iran lässt kaum noch Schiffe durch. Die USA haben durch ihre Seeblockade gegen den Iran die Schifffahrt in der Region zusätzlich eingeschränkt. Wie wird sich die Lage um diese für die Weltwirtschaft so wichtige Meerenge weiterentwickeln? Der Ölpreis notiert zwar weiterhin um die 100-US-$-Marke, geriet aber zuletzt von der erhofften Entspannung im Irankrieg etwas unter Druck. Wie wird sich der Ölpreis in den nächsten Wochen entwickeln? Die jüngsten Inflationszahlen aus der Eurozone und Deutschland sind spürbar nach oben gegangen. Hier ist der Anstieg der Energiepreise nun deutlich sichtbar. Wie wird die Europäische Zentralbank vor dem Hintergrund der unsicheren Lage am Persischen Golf nun reagieren? Der US-Aktienmarkt hat mittlerweile die Kriegsangst abgeschüttelt. So haben der S&P 500 und der Nasdaq-Index teilweise wieder Rekordmarken erreicht. Wie lässt sich dieser Optimismus der Anleger erklären? Wird der Anstieg so weitergehen können? Der deutsche Aktienmarkt hat sich mittlerweile auch von seinen Tiefs erholen können, notiert aber noch deutlich unter seinen Höchstständen vor dem Irankrieg. Wie geht es hier weiter?
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Wissenschaftliche Gedanken zu aktuellen Themen
Ausgabe 19, am 15. Dezember 2025
von Dr. Reza Darius Montassér, CMT
Deutschland wird dieses Jahr aus wirtschaftlicher Perspektive wohl kaum wachsen. Damit entwickelt sich die Konjunktur fast genauso, wie wir es Anfang dieses Jahres prognostiziert hatten. Doch wie sieht es mit dem Wirtschaftswachstum im nächsten und übernächsten Jahr aus? Es mehren sich tatsächlich die Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung.
In unserer aktuellen Ausarbeitung führen wir Sie durch die wichtigsten Komponenten der wirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2026 und belegen unsere Erwartungen mit einer ausführlichen Analyse und Prognose des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) für 2026 und 2027.
Abb. 3) Deutschland: Struktur der Konsumausgaben privater Haushalte 2017 bis 2025
Beispielgrafik aus der Ausarbeitung zum Thema: Privater Konsum und BIP-Entwicklung
„Sogar die dunkelste Nacht wird enden und die Sonne wird aufgehen“, Victor Hugo
Fühlen Sie es auch etwas? Merken Sie auch, dass die Stimmung im Land sich etwas verbessert hat? Wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm, denn ein deutlich fühlbarer Stimmungsumschwung lässt sich aus der ökonomischen Perspektive noch nicht wirklich ausmachen. Doch es gibt schon erste einzelne zaghafte Hoffnungssprossen im Dickicht der mittlerweile drei Jahre anhaltend schlechten Konjunkturdaten.
So berichten immer mehr produzierende Unternehmen, dass sich deren Gesamtsituation erstmals seit Jahren etwas stabilisiert. Die Auftragseingänge steigen wieder leicht an, der Auftragsbestand wächst zwar bescheiden, aber kontinuierlich, und schlussendlich kann auch die Produktion wieder etwas hochgefahren werden. Sichtbar wird dieser erfreulichere Trend beispielsweise an der Kapazitätsauslastung. Denn aktuell sind 78 Prozent der industriellen Kapazitäten ausgelastet, was einer um 1,2 Prozent höheren Auslastung im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Weitere Artikel aus der wissenschaftlichen Reihe der Braunschweiger Privatbank
Nr. 19) Deutschland wird dieses Jahr aus wirtschaftlicher Perspektive wohl kaum wachsen. Damit entwickelt sich die Konjunktur fast genauso, wie wir es Anfang dieses Jahres prognostiziert hatten. Doch wie sieht es mit dem Wirtschaftswachstum im nächsten und übernächsten Jahr aus? Es mehren sich tatsächlich die Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung. In unserer aktuellen Ausarbeitung führen wir Sie durch die wichtigsten Komponenten der wirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2026 und belegen unsere Erwartungen mit einer ausführlichen Analyse und Prognose des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) für 2026 und 2027.(15.12.25) / Grafiken & Tabellen zum Research
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Nr. 18) Die Inflation in der Eurozone bewegt sich seit Monaten kaum und ist zuletzt von 2,2 Prozent auf 2,1 Prozent gefallen. Doch die Ruhe an der Preisfront könnte sich als trügerisch erweisen. Die europäische Inflationsrate bewegt sich nun seit einem Jahr in einem Seitwärtstrend zwischen 1,7 Prozent und 2,9 Prozent. Im Oktober lag die Inflation in der Eurozone bei 2,1 Prozent. Die Kernrate, also die Inflation ohne Berücksichtigung von Energie- und Nahrungsmittelpreisen, notierte bei 2,4 Prozent etwas höher. Dabei zeigt die etwas höhere Kerninflation, dass die aktuell um 0,3 Prozent niedriger ausgewiesene Gesamtinflation vor allem durch Rohstoffpreise nach unten gedrückt wird. (21.11.25) / Grafiken & Tabellen zum Research
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Nr. 17) Inflation & Zinsen: Eine Langfristanalyse zu Trends, Einflussfaktoren und Herausforderungen, die auch noch das nächste Jahrzehnt prägen werden. Stabile Inflation, solide Haushaltspolitik und zunehmende Globalisierung und Integration im globalen Welthandel. Das waren die Zutaten, die in den letzten Jahrzehnten für gute Stimmung am Anleihemarkt sorgten. Staatsanleihen waren gar so beliebt, dass man für den Kauf dieser „bestraft“ wurde und anstatt Zinsen zu erhalten dem Bund Zinsen bezahlen musste. Seit 2021 hat sich dieser Trend umgekehrt. Mittlerweile zahlt die Bundesrepublik wieder passable Zinsen für ihre Schulden. Sehr vieles spricht dafür, dass der Zinsanstieg noch lange nicht beendet ist und sich langfristig fortsetzen wird. Wir führen dies auf mittelfristig steigende Inflationsrisiken zurück. Dieses und weitere in der Tiefe analysierte Hintergründe erfahren Sie in unserem neuen Kapitalmarktbeitrag (12.11.25) / Grafiken & Tabellen zum Research
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Nr. 16) Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Ein Land im Bann der finanziellen und gesellschaftlichen Lasten des Ukrainekrieges. Gezeichnet von einem geoökonomischen Wandel, der in atemberaubender Geschwindigkeit das Geschäftsmodell der Deutschland AG herausfordert. Gebremst durch tarifäre Handelsblockaden des einst wichtigsten Verbündeten USA und finanziell angeschlagen durch alte und neue innen- und außenpolitische Fehlentscheidungen der Politik. Frühjahr 2025: Die neue Regierung steht. Nicht kleckern, sondern klotzen ist die neue Devise. Groß waren die Ankündigungen des SPD-Finanzministers Lars Klingbeil Mitte September, als der Haushalt 2025 neuwahlbedingt mit großer Verspätung verabschiedet wurde (08.10.25) / Grafiken & Tabellen zum Research
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Nr. 15) Vereine und regiere! Die neue Weltordnung Chinas zieht an und verdrängt die jahrhundertealte koloniale Erfolgsformel des Westens: „divide et impera“ wurde im chinesischen Tianjin zu Grabe getragen. Der amerikanische Präsident Donald Trump muss sich persönlich verantwortlich zeigen, dass die Chinesen nun im Zeitraffer das Heft des Handelns in die Hand nehmen, um Amerika vom Thron der Weltherrschaft zu stoßen. Die wirtschaftspolitischen Auswirkungen auf die USA und die westliche Welt werden tiefgreifender sein, als manch einem heute bewusst und lieb ist. (15.09.25) / Grafiken & Tabellen zum Research
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Nr. 10) Die privaten Konsumausgaben entwickeln sich seit Jahren unter ihrem wirtschaftlichen Potential. Für die deutsche Wirtschaft ist dies ein großes Problem (10.06.25)
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Nr. 9) Wie werden sich die Zinsen deutscher Staatsanleihen vor dem Hintergrund des Zollkonflikts mit den USA und der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) entwickeln? (26.05.25)
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Nr. 5) Donald Trumps „Liberation Day“ am 2. April 2025 (31.03.25)
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Nr. 4) Technische Analyse: Ein Kompass in unruhigen Zeiten (17.03.25)
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Nr. 3) Pandemie, Inflation und Kriege (03.03.25)
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Nr. 2) Was die Dotcom-Blase über den aktuellen Börsenhype zur künstlichen Intelligenz (KI) lehrt (17.02.25)
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Nr. 1) Trump 2.0 und die neue Weltordnung (26.01.25)
"Während Zschäpitz im Sommerurlaub weilt, hat sich Deffner Ersatz gesucht: Reza Darius Montassér. Er hat 35 Jahre Börsenerfahrung: ob direkt im Handelssaal, als Chefanalyst bei Bankhäusern, Hedgefonds-Manager oder als Day Trader. Er ist Buchautor und regelmäßig Gast bei WELT TV.
Mit Dietmar Deffner spricht der Börsenprofi über die goldenen Regeln für Trader und Anleger, über Trends an den Märkten, geopolitische Risiken, über Trump und Harris, den Iran und den Nahen Osten - über Aktien, Anleihen, Gold und Bitcoin – und vieles mehr!“
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